Great Britain

Lars Eidinger, 2017

Excerpt from interview with actor Lars Eidinger regarding his work on the BBC One TV-series SS-GB:

Q: What stood out about Neal and Robert's script?

A (Lars): The language. I prepared myself with my dialect coach Ernestine Kahn and we loved THE material from the beginning on. The situations and conflicts they describe are a wonderful invitation to enter that world. If you trust the words, they are strong enough to lead you to another level. The dialogue is subtle and thrilling, because there is always something underneath or behind to awaken your interest. This creates a huge tension. The characters are wonderfully brought to life and developed in an unpredictable way throughout the story.


Berlin

Hannah Herzsprung, 2015
Die intensive Zusammenarbeit mit Ernestine Kahn war ein großer Fortschritt für mich im Umgang mit der englischen Sprache, insbesondere durch die Erarbeitung unterschiedlicher Akzente, Betonungen und deren Umsetzung und Gebrauch als Schauspielerin.

Angefangen haben wir mit Sprechübungen, welche mir aufgezeigt haben meine Sprechmuskeln besser zu nutzen. Wir haben konkret an Szenen gearbeitet und auch aus Büchern Texte ausgesucht und gelesen. Zusätzlich haben wir Castings vorbereitet. Ernestine Kahn zeichnet sich durch ihr grosses Verständnis für die Schauspielerei aus, was sehr hilfreich war um neben der Technik auch immer Sprache und Emotionen zu verbinden.

Sie hat mir damit die Sicherheit gegeben in der englischen Sprache freier zu spielen und das Erlernte jederzeit anzuwenden.


Jördis Triebel, 2015
Erst einmal möchte ich mich bei der FFA ganz herzlich bedanken, dass ich die Möglichkeit und die finanzielle Unterstützung erhalten habe, bei Ernestine Kahn zu lernen.

Das Coaching war für mich eine große Hilfe, mit der Fremdsprache in meinem Beruf nun viel selbstverständlicher und mit einem größeren Selbstvertrauen umzugehen. Ernestine Kahn hat sofort erkannt, woran wir in diesem einen Jahr des Intensivcoachings zu arbeiten hatten und hat somit den Unterricht individuell gestaltet und aufgebaut.

Unser gemeinsames Ziel war es, an der englischen Aussprache, dem schnellen Verstehen von Texten, dem spontanen Reagieren und an dem Selbstvertrauen von englischsprachigen Castings oder Filmszenen zu arbeiten. Der Unterricht gliederte sich in kleine Sprechübungen, das Cold Reading, das Lesen und Arbeiten an Theater- oder Filmszenen wie auch das gemeinsame Vorbereiten auf Castings oder Drehvorbereitung.

Die Intensität des Unterrichts und der professionelle Blick von Ernestine Kahn halfen mir in kürzester Zeit, mich in der Fremdsprache beweglicher und freier zu fühlen. Wenn wir an Szenen gearbeitet haben, ging es zuerst um die Aussprache und die Betonungen, dann folgte die szenische Erarbeitung, so das ich mich nach einiger Zeit nur noch auf das Spiel und die jeweilige Haltung konzentriert musste.
Die freie Konversation war auch noch ein wichtiger Bestanteil unserer gemeinsamen Arbeit.

Für Gespräche mit Regisseuren oder Interviews in Englisch hat mir das Üben nicht nur mehr Selbstbewusstsein und Grundwissen gebracht, sondern zusätzlich hat mir Ernestine Kahn durch ihre jahrelange Erfahrung  im Filmbereich einen Pool an Grundbegriffen mitgegeben, die auch, z.B. für englischsprachige Interviews wichtig sind.

Das war ein großes Geschenk.

Zu Beginn des Unterrichts war ich zugegebener Maßen extrem unsicher, mich in englischer Sprache schauspielerisch auszudrücken zu können. Durch die Arbeit mit Ernestine Kahn habe ich nach einem Jahr intensiven Trainings mehr Selbstsicherheit und Spaß an der Arbeit in Englisch gefunden.


Johanna Wokalek, 2015
„Ich habe mit Ernestine schon in der Vorbereitung zum Film „die Päpstin“ und während des Drehs sehr gut zusammengearbeitet. Der Film wurde in englischer Sprache gedreht. Jetzt haben wir das Coaching fortgesetzt.

Wir haben zum Beispiel das Theaterstück „shape of things“ auf Englisch gelesen und daran gearbeitet. Das war in insofern spannend, weil ich in der deutschen Fassung des Stückes ( „das Maß der Dinge“) gespielt habe und es deshalb sehr gut kenne. Jetzt konnte ich den unterschiedlichen Umgang mit beiden Sprachen im fast direkten Vergleich erleben. Das fand ich sehr aufschlussreich und hilfreich. Außerdem machten wir cold readings, um die Spontanität im Umgang mit fremden Dialogen und Texten zu fördern. Ernestine legt wert darauf, dass man im Sprechen der Dialoge bei sich bleibt und nicht durch das Englischsprechen zusätzlich zu dem Charakter, den man sowieso schon verkörpern soll, noch eine Rolle spielt. Das finde ich sehr wichtig. Es wird entspannt daran gearbeitet, dass der Akzent so schwach wie möglich wird. Wir nehmen die einzelnen Arbeitsstufen auch immer wieder auf. Das ist sehr hilfreich, weil man dann die Unterschiede in der Aussprache sehr gut selbst hören kann.

Das kontinuierliche Arbeiten mit Ernestine an englischen Dialogen und Texten ist die beste Grundlage, um auch für das eigene Empfinden, den Abstand zwischen den beiden Sprachen immer mehr zu verkleinern. Mit dem Coaching wird die dafür notwendige Brücke gebaut."


Peri Baumeister, 2013
„Wir haben am Anfang versucht, uns der Sprache  durch flüssiges und natürliches Kommunizieren anzunähern. Des Weiteren haben wir zur Übung Cold Readings und Sprachübungen auf Englisch gemacht - was wichtig ist und regelmäßig durchgeführt werden muss, um den deutschen Akzent abzuschwächen.

Weiter ging es mit kleineren Monologe und Szenen, die wir erst gemeinsam gelesen und dann sprachlich und schauspielerisch erarbeitet haben. Zwischendurch haben wir uns immer wieder mit Aussprache und Betonungen beschäftigt und damit, wie anders die englische Sprache strukturiert ist.

Mir war, abgesehen von der Arbeit an Szenen zur Dreh- und Castingvorbereitung, wichtig, mich sicherer im Englischen zu fühlen, auch um Gespräche mit englischsprachigen Kollegen, Regisseuren und Journalisten  souverän gestalten zu können. Der Unterricht bot die tolle Möglichkeit,  auch auf den internationalen Wettbewerb vorbereitet zu sein - was die deutschen Schauspielschulen leider nicht bieten.

Abgesehen von der angenehmen und produktiven Arbeit mit Ernestine Kahn, war es ausgesprochen hilfreich, dass sie so flexibel und individuell arbeitet. Denn in diesem Beruf ist es leider oft sehr schwer, weit im Voraus zu planen.“


Natalie Avelon, 2012
„Die ’Reise’ unserer Zusammenarbeit war sehr spannend.
Wir arbeiteten z.B. an Sprachübungen oder Zungenbrechern, so dass ich eine Idee davon bekam, WO die englische Sprache im Mundraum stattfindet.

Die Zungenstellung beim ’TH’ z.B. oder die Spannung der Lippen des Mundes bei ’R’. Englisch ist eine sehr weiche Sprache, was besonders bei der Aussprache von Konsonanten wie ’L’ und ’H’ auffällt. Sie werden nur soft angetippt und nicht hart ausgesprochen. Welche Vokale werden geschlossen ausgesprochen, wann offen und gedehnt?

Frau Kahn schafft es, mir die englische Sprache so nah zu bringen, dass ich sie bildlich vor mir sah.

Da der Klang und die Melodie einer Sprache sehr wichtig sind, ist nicht nur das eigene Sprechen/Reden wichtig, sondern vor allem das Zuhören. Wenn wir an Kinofilm-Drehbüchern gearbeitet haben, ein ’cold reading’ simuliert haben und abwechselnd Abschnitte/Rollen gelesen haben, lernte ich die Melodie und Aussprache kennen. Spricht man eher auf den Punkt? Welche Worte werden betont? Welche Ausnahmen gibt es bei den Regeln? Das ’Miteinander’ ist ein sehr wichtiger Aspekt, um an einem Akzent zu arbeiten. Zuhören, Nachsprechen, unbewusst kodieren.

Das cold reading der Drehbücher führte auch dazu, dass ich meine Bedenken gegenüber langen Textpassagen oder Sätzen verloren habe. Ich traue mich nun, einen neuen, unbekannten Text laut vorzulesen, ohne Angst zu haben, dass ich den Sinn des Satzes aufgrund seiner Länge nicht verstehe, nicht weiss, wohin er führt oder über unbekannte Vokabeln stolpere. Ich springe ins kalte Wasser, nehme mir nun die Zeit, um im Satz mit den Augen etwas vorauszulesen während ich laut vorlese und erkenne intuitiv und aus Erfahrung nun meistens das Ziel. Ich habe durch unsere Arbeit nun keine Bedenken mehr, wenn ich bei einem englisch-sprachigen Casting vorspreche. Ich habe Spaß daran, mit der Sprache zu jonglieren, zu spielen, mich auszuprobieren. Unsere Arbeitsreise hat dazu geführt, dass ich mich nun nicht mehr auf die Aussprache oder meinen Akzent konzentriere, sondern voller Spielfreude eins mit der englischen Sprache bin und mir auch selbstbewusst zutraue, zu improvisieren, ohne erst darüber nachzudenken, was ich gleich sagen werde.

Frau Kahn und ich haben einen individuell abgestimmten Weg gefunden, sich spielerisch und leicht einer Fremdsprache zu nähern und sie in meine Arbeit, das Schauspiel, zu integrieren. Ich würde nicht sagen, dass ich nun ein akzentfreies Englisch spreche, ich schaffe es jedenfalls oft, Sätze oder Passagen akzentfrei zu spielen/zu improvisieren und Englisch nicht als Fremdkörper zu empfinden, sondern als Teil meiner Arbeit.“


Werner Daehn, 2012
„Ich habe mit Frau Kahn verteilt über 1 Jahr ein Intensivcoaching in Englisch zur Vorbereitung für Filmrollen absolviert.
Ich habe in dieser Zeit meine Skills erheblich verbessert und es hat mir auch konkret bei Filmdrehs enorm geholfen.
Ich habe während der Kurszeit in verschiedenen internationalen Produktionen mitgewirkt und war durch das Training mit Frau Kahn in der Lage meine Arbeit am Set spürbar zu verbessern.

Als deutscher Schauspieler und somit ’nicht native speaker’ ist es m.E. unabdingbar dass man, um in solchen Produktionen bestehen zu können dauerhaft gecoacht wird.
Die Filmsprache ist auf internationalem Parkett ohne jeden Zweifel englisch und es gehört m.E. zur Grundausstattung dass man permanent sich einem Training unterzieht.

Frau Kahn habe ich in dem Zusammenhang als einen Coach kennengelernt der das in perfekter Manier umsetzen kann da sie individuell auf den jeweiligen Schauspieler eingeht, Schwächen erkennt und gezielt daran arbeitet. Wir arbeiteten an Szenen, an verschiedenen Dialekten, an Betonungen, eben alles was die Feinheiten einer Rolle ausmacht.

Meine Erfahrung zeigt mir auch dass man deutsche Schauspieler im Ausland sehr schätzt aber eine gewisse Blockade besteht bzgl. der Skills in englischer Sprache.
Wir wachsen im Gegensatz zu z.B. skandinavischen Schauspielern zwar meist der englischen Sprache mächtig auf aber eben nicht als quasi zweite Sprache die man sehr früh perfekt beherrscht.“


Alexander Fehling, 2012
„Für mich persönlich stellt dieses ’Stipendium’ wirklich tiefgreifende Möglichkeiten dar, mich zu entwickeln.
Ich beschäftige mich mehr und mehr mit der englischen Sprache und merke immer wieder, dass das Lernen und Trainieren, Zeit und Kontinuität verlangt.
Auch die einzelne, individuelle Möglichkeit mit E. Kahn zu arbeiten, ist ein enormer Luxus, der aber dementsprechend große Früchte trägt.
Wir alle wissen ja, wie sehr das ‚Spiel’ mit der eigenen Sprache verbunden ist und trotzdem stelle ich vermehrt fest, dass man sich auch im Englischen auf eine spezielle Weise zu Hause fühlen, vielleicht sogar die Fremdheit konstruktiv nutzen kann. Weil sie mich auf andere interessante Pfade führt.“


Los Angeles

Tichi Wilkerson Kassel, Publisher and Editor-in-Chief, The Hollywood Reporter, 1986
“Ernestine Kahn is creative, imaginative and innovative and a thorough researcher with a desire to develop projects of quality and high standards. In 1982, Ms. Kahn conceived the concept for a Women in Film Festival. The following year, she became a member of the standing committee of Women In Film International. In 1984, she served as vice chair of foreign projects for Women In Film International. During 1983-84, Ms. Kahn continued to develop her Women In Film concept. It culminated with the presentation of the Film Festival at the Director’s Guild of America in November 1985.”


Marsha Kinder, Professor of Critical Studies, School of Cinema-Television, University of Southern California, 1986:
(referring to Mrs. Kahn as a panelist at the Southern California Women’s Caucus of Art at USC and as organizer/producer for Women In Film International)
“In my judgment, she made an extremely valuable contribution to both panels because she was able to draw on such a wide variety of experience. I find her to be a very rare individual – one who successfully combines scholarly knowledge with practical production experience and with exceptional organizational and administrative skills. She has a very broad vision of both film studies and women’s studies and has been very effective in designing specific events that could make an important intervention in both fields. … When Hungarian filmmaker Istvan Szabo and international film star Klaus-Maria Brandauer appeared at USC in an event co-sponsored by the German Department and the School of Cinema-Television, the session was moderated by Ernestine Kahn. My graduate seminar on Eastern European cinema found her questions to be very intelligent and the event to be very valuable.”


Sam O’Brian, Eastman-Kodak Company, 1986:
“I am attracted to Ernestine Kahn’s ability to capture her audience’s attention, focus on and highlight the important elements of her presentation, and to work well as a team member. Her attitude is one of enthusiasm and direction … I strongly feel her past history with the German Film Groups and her current work as head of Women In Film International indicates her sense of leadership.”


Geoffrey Gilmore, UCLA Film Archives, 1984:
“Ernestine Kahn is impressive not only in her capacity to conceptualize and organize her projects into reality but in terms of her capabilities in working with a range of participants from institutions to filmmakers, industry professionals to students. Without doubt she’s exceptionally self motivated and I’m sure her energies and intelligence will be of great assistance to any involvements which she pursues.”


Ken Wlaschin, Artistic Director, Filmex, 1984:
“Ernestine Kahn has an extremely wide and varied background in film both in Germany and the United States and I have been able to observe her at work in many areas including both the Berlin and the Los Angeles film festivals. I believe she has the desire, the knowledge, the intelligence and the organizing ability to do excellent work in the area of film.”


RESUME
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